Herzgefühl & Kontostand

Hi, ich bin Yvonne Schrader!

Vielleicht suchst du keine Mentorin, die dir sagt, wo es langgeht. Vielleicht suchst du keinen Coach, der jede Woche deine Zeit beansprucht. Und auch keinen Trainer, der dich anfeuert. Vielleicht suchst du einfach nur dich selbst.

Ich bin Yvonne Schrader und ich glaube nicht an Standardlösungen von der Stange. Ich glaube an die Kraft, die entsteht, wenn Wissen auf Intuition trifft.

Kein Bla-Bla. Nur echtes Gefühl.

Ich helfe dir, wieder herauszufinden, was eigentlich deins ist. Wenn Du längst alles weißt und trotzdem keine Entscheidung triffst. Wenn Du aushältst und funktionierst, obwohl du innerlich leer bist. Und nicht loslassen kannst, obwohl es dich längst nicht mehr glücklich macht.

Eine andere Perspektive

Ich biete dir neue Perspektiven und kreative Denkweisen. Zusammen kucken wir da hin, wo es weh tut, weil das das Einzige war, was mich weitergebracht hat.
Ausweichen oder Vermeiden kann kurzfristig schützen. Nur irgendwann kann genau das zum Problem werden.
Ich arbeite nicht therapeutisch. Ich arbeite mit Menschen, die irgendwie in ihrem Leben oder in der Liebe feststecken. Die innere Leere oder emotionale Erschöpfung fühlen und merken:
So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.
Ich möchte dir Stellen aufzeigen, wo du selbst vielleicht – sicher aus gutem Grund – noch nicht hingekuckt hast.
Ich will keine Meinungen vorgeben, sondern immer Raum für das Dazwischen lassen. Eine bunte Mischung aus Gedanken, Gefühlen und Verhalten, die zum Aushalten ermutigt.
Jenseits von Richtig und Falsch und weit ab von Ganz oder gar nicht.
Denn häufig befeuern die inneren Kriege die Brände im Außen.
Wer schwer mit sich selbst im Inneren kämpft, dem fällt es auch im Außen schwerer friedlich, versöhnlich und tolerant zu sein.
Lösungen im Außen erfordern oft Ressourcen im Innen, die bei vielen nicht mehr ausreichend da sind, weil der innere Krieg sie aufbraucht.
Manchmal geht es schlicht und ergreifend nur um das Aushalten von allem, was noch nicht eindeutig ist.

Mein Warum

... irgendwann fällt der Groschen

Ich kenne sie alle, die Rollen. Die Starke. Die, die funktioniert. Die, die abliefert. Die, die alles weiß. Und trotzdem nichts ändert. Aber eben auch die, die das „so geht es nicht weiter“ in den Skat drückt. Deren Gedanken sich im Kreis drehen und die vor lauter Optionen und „Richtigkeiten“ den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

Wenn jeder dir sagt, dass seine Lösung die einzig Richtige ist, zweifelst du nicht nur an der Lösung, sondern vor allem an dir selbst. Du findest überall etwas, nur um keine Entscheidung treffen zu müssen. Denn mit einer Entscheidung machst du die Tür zu. Und wer gibt dir denn die Garantie, dass die Entscheidung richtig ist? Wenn dein Selbstbewusstsein am Boden liegt, willst du Garantien. Auch wenn Du genau weißt, dass sie nichts wert sind.

Aber irgendwann fällt der Groschen. Die Sätze und Bücher kommen zu dir, ohne, dass Du sie suchst. Bei mir hat es angefangen mit „Schmerz ist dein größter Antrieb“. Du denkst dir – mein Schmerz ist so groß, ich müsste 300 PS haben. Aber nix passiert und du tuckerst im 2. Gang.  Irgendwann kriegst Du den Impuls, mal die These zu hinterfragen. Und tatsächlich gibt es dabei Annahmen und Bedingungen, die eben nicht mit ausgesprochen werden.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Kopf zu laut und das Herz zu leise ist. In einer Welt, die uns ständig sagt, wir müssten „optimiert“ werden, biete ich dir einen Raum, in dem du einfach sein darfst. Aber mit Plan.

Meine Onlinekurse sind keine starren Vorlesungen. Sie sind Einladungen. Einladungen an dich, die Antworten in dir selbst zu finden – ohne dass dir jemand dabei über die Schulter schaut oder dich antreibt. Es gibt ganz bewusst keine Videos. Denn für die Gedanken, an die wir heranwollen, brauchst Du kein Publikum – weder mich auf dem Bildschirm noch jemanden, der zufällig mithört oder über deine Schulter schaut. Du sollst lesen, schreiben, ausprobieren und erleben können, ganz für dich und in deinem Tempo.

Yvonne Schrader - Gedankenkarussell stoppen und Loslassen lernen

Warum meine Kurse und eBooks

Ich habe mich zudem bewusst gegen klassisches 1-zu-1 Mentoring entschieden. Warum? Weil ich möchte, dass du die Expertin für dein Leben wirst. Meine Kurse geben dir das Werkzeug, die Struktur und den emotionalen Rahmen, aber die Magie passiert bei dir zu Hause, auf deiner Couch oder an deinem Schreibtisch, in deiner Zeit.

  • Geschützter Raum: Keine Termine, keine Gruppe und ganz bewusst keine Videos. Niemand muss wissen, womit du dich gerade beschäftigst. Du entscheidest, wann und wo du dich an die Gedanken herantraust, die vielleicht nicht für fremde Ohren oder Augen bestimmt sind.

  • Erleben statt nur verstehen: Du sollst mir nicht beim Reden zuhören und noch mehr Wissen sammeln. Du sollst lesen, schreiben, ausprobieren und beobachten, was bei dir passiert. Denn manchmal fehlt nicht noch eine Erkenntnis, sondern eine neue Erfahrung.

  • Deine Antworten statt meiner: Ich gebe dir Impulse, Fragen und ungewöhnliche Perspektiven. Aber ich sage dir nicht, was für dich richtig ist. Du musst meine Meinung nicht übernehmen – schließlich geht es darum, wieder herauszufinden, was eigentlich deins ist.

Ich bin die, die mit Dir wieder Kapazität schafft, damit Du entscheiden kannst. Und die auch bei scheinbar selbstverständlichen Ratschlägen noch einmal fragt: Stimmt das eigentlich? Ich zeige Dir die unausgesprochenen Voraussetzungen und Annahmen hinter vielen gängigen Ratschlägen. Damit Du bewusst entscheiden kannst, was davon zu Dir passt – statt Dich zu fragen, warum es bei Dir scheinbar nicht funktioniert.

Denn meistens fehlt nicht noch mehr Wissen. Irgendwann geht es darum, Deiner eigenen Stimme wieder zuzuhören und Deiner Intuition vertrauen zu lernen. Zu merken, was wirklich Deins ist – und auch Deine Neins wieder einordnen zu können. Denn nicht jedes Nein bedeutet dasselbe: Manchmal willst Du etwas wirklich nicht. Manchmal hast Du Angst. Und manchmal schützt Dich Dein Nein vor etwas, das einmal wehgetan hat.

Vielleicht hast Du auch einfach so lange gehört, was vernünftig, richtig oder besser für Dich wäre, dass Du gar nicht mehr weißt, ob das Nein überhaupt Deins ist. Ich will Dir nicht sagen, welches davon gerade spricht. Ich möchte Dir helfen, den Unterschied wieder wahrzunehmen. Damit Du nicht jede Angst überwinden musst, aber auch nicht jedes Nein automatisch für Deine Wahrheit hältst.

Wenn Du bereit bist, Dein Funktionieren ehrlich anzuschauen und Deine Scheinsicherheiten irgendwann loszulassen, findest Du hier einen Anfang. Nicht, um noch mehr über Dich zu wissen. Sondern um Dich selbst wieder besser zu hören.

Noch ein wenig Hintergrund

Yvonne Schrader - Gedankenkarussell stoppen und Loslassen lernen

Ach ja, vielleicht noch ein bisschen Hintergrund. Denn auf dem Papier habe ich ziemlich lange ziemlich viel richtig gemacht. Nach dem Abi habe ich BWL bei der Deutschen Bundesbank studiert und habe anschließend knapp fünf Jahre lang in der Bankenaufsicht als Prüferin gearbeitet. Schon damals ging es darum, Unstimmigkeiten aufzudecken und Annahmen zu hinterfragen. Zu der Zeit habe ich „Bank“ gelernt, nicht „Geld“. Viele dieser Vorstellungen von Sicherheit, Vernunft und dem vermeintlich richtigen Lebensweg habe ich dort selbst erlebt. Gerade als Beamtin bist du prädestiniert dafür, zu funktionieren. Und „du hast doch alles.“

2009 habe ich die Schein-Sicherheit des Beamtenlebens verlassen und mich als Beraterin selbstständig gemacht. Ich habe mich auf die Beratung von Hotels und Gaststätten in Sachen Finanzierung und Fördermittel spezialisiert und war Geschäftsführerin einer GmbH. Ich habe meinen Kunden dazu verholfen, mehr als 8 Mio. EUR Finanzierung auf die Beine zu stellen und sie beim Abruf von rund 2 Mio. EUR Fördermitteln begleitet. Geld, Sicherheit und die Entscheidungen, die wir ihretwegen treffen, waren also schon lange Themen in meinem Leben.

Heute arbeite ich als Einzelunternehmerin und beschäftige mich mit der Frage, warum wir so oft genau wissen, dass etwas nicht mehr zu uns passt – und trotzdem daran festhalten. Am Job. An Beziehungen. An Sicherheiten. An Vorstellungen davon, wie unser Leben eigentlich aussehen müsste. Und Geld spielt dabei erstaunlich oft eine Rolle. Denn hinter „Ich kann es mir nicht leisten“ steckt längst nicht immer nur eine Zahl.

Reisen

Meine spannendsten Reisen bisher waren ein Roadtrip durch Schottland – ganz allein mit einem roten Ford Fiesta – und zwei Rundreisen durch die USA: 5.000 km durch den Westen und 2.000 km durch Florida. Wie man auf die Idee kommt, allein durch Schottland zu reisen, kann ich dir nicht mehr sagen. Wahrscheinlich habe ich einen Bericht in einem Reisemagazin gesehen und war von der Landschaft begeistert. War ich dann auch in echt. Auch wenn es tatsächlich eher ein „Lasst mich alle in Ruhe“-Versuch war. Auf jeden Fall war es, im Nachhinein betrachtet, eine tolle Erfahrung. Ich war vorher noch nie im Linksverkehr gefahren. Ich hatte auch kein Navi. Und nur das Hotel in Edinburgh vorher gebucht. Alles andere war spontan. Schafft man das? Klar. Hört das Gedankenkarussell auf? Nein.

Ich war auch allein in Paris. Eigentlich hatte ich mir immer geschworen: „Nach Paris fährste erst mit deinem Traummann.“ Naja, nachdem Mr. Right sich dann partout nicht vorstellen wollte, bin ich halt ins Flugzeug gestiegen und losgeflogen. Paris ist total toll. Aber irgendwann fahre ich trotzdem nochmal mit Mr. Right hin, hat damals nämlich fast nur geregnet …

Ich war auch allein in Wien und in London. Wollte ich unbedingt allein dorthin? Nein, natürlich nicht. Aber ich hatte die Wahl, jammernd daheim zu sitzen und zu warten oder loszufliegen.

Und trotzdem ärgere ich mich heute darüber, dass ich nicht viel öfter losgeflogen bin. Dass ich manchmal doch gewartet habe – auf den richtigen Zeitpunkt, die richtigen Umstände oder jemanden, der mitkommt. Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen etwas wissen und etwas erfahren: Hinterher weißt Du nicht nur, dass Du es könntest. Du weißt, dass Du es kannst.

Wenn ich nicht gerade die Welt entdecke, lese ich super gerne und habe mehr Bücher im Schrank, als ich Zeit zum Lesen habe. Wie Du vielleicht schon gemerkt hast, liebe ich Zitate und setze sie oft ein. Ich bewege mich gern ein wenig abseits des Mainstreams und lasse mir nicht so einfach Dinge einreden, sondern hinterfrage und nutze meinen eigenen Kopf. Bin ich deswegen verrückt? Ja, vielleicht. Wenn „verrückt“ bedeutet, auch mal einen Schritt neben die Linie zu machen, auf der alle anderen stehen, kann ich damit ziemlich gut leben.

Ich liebe das Reisen. Aber wenn ich ehrlich bin, war es manchmal auch einfach ein Fluchtversuch. Eine Ablenkung, um kurz auszubrechen, bevor ich weiter funktioniert habe. Heute stehen noch ziemlich viele Ziele auf meiner Liste. Nur möchte ich diesmal nicht mehr hin, um abzuhauen – sondern weil ich wirklich hinwill.

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